Zahnarztpraxis Dr. Fiedler & Dr. Rusetzki in Dresden Neustadt

Liebe Eltern, wir freuen uns, dass Sie den Weg zu unserer Praxis mit mehr als 25 Jahren Erfahrung in Dresden gefunden haben. Sie wollen, dass Ihr Kind mit schönen und gesunden Zähnen aufwächst? Dann achten Sie von Beginn an auf das Zähneputzen und eine gesunde Ernährung. Und nehmen Sie die Möglichkeiten der Vorsorgeuntersuchungen wahr, deren Kosten Ihre Krankenkasse übernimmt. So wird der Zahnarztbesuch für Ihr Kind zur angstfreien Gewohnheit.

Als erfahrene Zahnärzte für Kinder sind wir auf die Bedürfnisse von unseren kleinsten Patienten spezialisiert.

Vorsorge vom 1. bis zum 18. Lebensjahr

Typ Beschreibung
Wann? Ab dem 6. Lebensmonat, wenn die ersten Milchzähne durchbrechen, sollten Sie zur ersten Vorsorgeuntersuchung in die Praxis kommen.
Warum? Zweimal jährlich erfolgt eine zahnärztliche Untersuchung mit dem Ziel, eine Kariesentstehung zu verhindern. Wird Karies entdeckt, kann sie frühzeitig behandelt werden. Eltern erhalten auf Wunsch eine Ernährungsberatung sowie Empfehlungen zur Zahnpflege und Fluoridierung.
Behandlung Ab dem 6. Lebensmonat haben alle Kinder bis zum 18. Lebensjahr einen Anspruch auf die Anwendung von Fluoridgel zur Schmelzhärtung. . Erscheinen die großen bleibenden Backenzähne in der Mundhöhle, so können diese durch eine Versiegelung mit Kunststoff wirksam vor Karies geschützt werden.
Kosten Die Krankenkassen tragen die Kosten für die halbjährliche Untersuchung sowie die Anwendung von Fluoridlacken und die Versiegelung der großen bleibenden Backenzähne.
Vorteil Wir wollen sowohl die Milchzähne als auch die bleibenden Zähne vor Karies schützen. Dazu bietet unsere Praxis verschiedene Vorsorgemaßnahmen an, die als sogenannte „Individualprophylaxe“ auf den persönlichen Bedarf und die Altersgruppe zugeschnitten sind. Ab dem 12. Lebensjahr erhält Ihr Kind ein Bonusheft, in dem die Durchführung der Individualprophylaxe 2x jährlich mit Stempel nachgewiesen wird.

Team

Das Team der Zahnarztpraxis Dr. med. Karin Fiedler und Dr. med. Michael Rusetzki hat mehr als 25 Jahre Erfahrung und in dieser Zeit zahlreiche Patienten professionell und mit dem notwendigen Einfühlungsvermögen am Standort Dresden behandelt. Gerne stehen wir Ihnen persönlich für ein beratendes Gespräch zur Verfügung und planen gemeinsam mit Ihnen die ersten sinnvollen Behandlungsschritte.

Dr. med. Karin Fiedler
Dr. med. Karin Fiedler
Dr. med. Michael Rusetzki
Dr. med. Michael Rusetzki

Referenzen

Die Zufriedenheit und das Vertrauen unserer Patienten steht für uns an erster Stelle. Erfahren Sie jetzt mehr über die Erfahrungen unserer Patienten.

Meine Tochter geht sehr gerne zum Zahnarzt. Das gesamte Praxisteam ist sehr freundlich und kompetent. Sie mag besonders die Spielecke im Wartezimmer, von der sie sich kaum trennen kann. Oft fragt meine Tochter, ob wir nicht mal wieder zum Zahnarzt gehen könnten. Die Praxis Dr. Fiedler & Dr. Rusetzki in Dresden kann ich mit bestem Gewissen weiterempfehlen.
Unsere ganze Familie ist schon seit langem bei der Praxis von Dr. Fiedler. Hier fühlt man sich wirklich willkommen und bekommt auch zeitnah einen Termin. Das Praxisteam und die Ärzte sind stets super freundlich. Ich war lange Zeit ein Angstpatient, doch hier konnte ich mich endlich verstanden und gut aufgehoben fühlen. Auch meine kleine Tochter (6 Jahre alt) geht lächelnd zum Termin hin. Egal was für Angelegenheit während all den Jahren ich hatte, ob Beratung oder Behandlung, war alles immer möglich und top kompetent angeboten. Die Öffnungszeiten sind ein Traum für Berufstätige, die telefonische Erreichbarkeit ist auf dem höchsten Niveau.

Unsere Vorteile

  • Persönliche Beratung
  • 25 Jahre Erfahrung
  • Moderne Behandlungsmethoden
  • Lange Öffnungszeiten
  • Kurzfristige Termine
  • Wir behandeln Patienten aller Kassen

Hintergrundinformationen zur Kinder- und Jugendzahnmedizin

Wie sieht ein Michgebiss aus?

Das Milchgebiss besteht aus 20 Zähnen, jeweils 10 Zähne im Oberkiefer und 10 Zähne im Unterkiefer. Zuerst brechen etwa nach einem halben Lebensjahr die mittleren Schneidezähne durch, erst im Unterkiefer und bald danach im Oberkiefer. Mit 2,5 – 3 Jahren ist das Milchgebiss dann komplett.

Zahnwechsel

Der Zahnwechsel beginnt mit dem 6. Lebensjahr. Oft unbemerkt brechen hinter den Milchzähnen die ersten bleibenden Backenzähne durch, ohne dass ein Milchzahn ausfällt. Gleichzeitig beginnt der eigentliche Zahnwechsel. Milchzähne werden locker, fallen aus und werden durch die nachfolgenden bleibenden Zähne ersetzt. Mit 11 Jahren sind meist alle Milchzähne verloren gegangen. Aber: Die Reihenfolge und der Zeitpunkt des Zahnwechsels kann individuell sehr unterschiedlich sein. Ein spätes Zahnen ist kein Grund zur Beunruhigung.

Krankheiten im Milchgebiss

Milchzähne sind wichtig! Wir brauchen sie zum Abbeißen, zum Kauen, als Platzhalter für die bleibenden Zähne aber auch im Zusammenspiel mit der Zunge für eine gute Aussprache.

1. Karies

Karies ist eine Erkrankung, die durch Bakterien verursacht wird. Diese Bakterien ernähren sich von Speiseresten, bilden Säuren und machen mit diesen Säuren den Zahnschmelz porös. Das Loch im Zahn entsteht. Milchzähne sind viel anfälliger gegenüber Karies als bleibende Zähne, denn sie haben nur eine dünne Schmelzschicht. Wird die Karies an Milchzähnen nicht rechtzeitig behandelt, können auch bleibende Zähne erkranken. Bakterien können bleibende Zähne auch dann angreifen, wenn sie noch gar nicht vollständig in die Mundhöhle durchgebrochen sind.

2. Fehlstellungen

Fehlstellungen im Milchgebiss haben meist mechanische Ursachen. Kinder lutschen und saugen gerne an Gegenständen, Schnullern, aber auch an Fingern und Daumen. Ab dem 2. Lebensjahr kann dies zu einer Verformung der Kiefer führen. Beginnen Sie daher rechtzeitig, Ihr Kind vom Schnuller zu „entwöhnen“.

Der erste Zahnarztbesuch

Sobald die ersten Milchzähne durchbrechen, also wenn das Baby etwa ein halbes Jahr alt ist, sollte der erste Zahnarztbesuch anstehen. Hier sind einige Tipps, wie Sie Ihr Kind und sich auf den ersten Untersuchungstermin gut vorbereiten können:

Frühzeitige Schnupperbesuche

Je früher Sie Ihr Kind mit der Zahnarztpraxis vertraut machen, desto besser. Deshalb sollten Sie dem Kind schon vor dem ersten eigenen Termin Zeit geben, sich an die Atmosphäre in der Praxis zu gewöhnen. Nehmen Sie es mit, wenn Sie selbst einen Kontrolltermin haben oder nur einen kleinen Eingriff erwarten. So lernt es die ungewohnte Umgebung kennen und macht positive erste Erfahrungen.

Spielerische Vorbereitung zu Hause

Bereiten Sie den Zahnarztbesuch als Spiel vor. Lassen Sie sich vom Kind in den Mund schauen, zählen Sie die Zähne vor. Auch Bilderbücher zum Thema eignen sich zur Einstimmung. Erzählen Sie dem Kind, wie der Besuch ablaufen wird, auch wenn es noch nicht alles versteht. Vermeiden Sie auf jeden Fall Äußerungen wie „Es tut nicht weh“, denn Kinder merken sofort, dass es doch wehtun kann.

Vorsorge im Elternhaus

Um Zähne gesund zu erhalten, müssen sie regelmäßig geputzt und gepflegt werden. In den ersten Lebensjahren Ihres Kindes sind Sie als Eltern dafür verantwortlich.

1. – 3. Lebensjahr

Sobald die ersten Zähnchen sichtbar sind, sollten sie einmal täglich mit einem Fingerling oder mit einer weichen feuchten Babyzahnbürste ohne Zahnpasta gereinigt werden. Dieses spielerische Putzen sollte dann ab dem 2. Geburtstag morgens und abends nach dem Essen zu einer festen Gewohnheit werden. Jetzt kann auch ein erbsengroßes Stück Kinderzahnpasta auf die Bürste aufgetragen werden. Das exakte Putzen ist noch nicht wichtig. Es geht eher darum, Ihr Kind an das Zähneputzen zu gewöhnen. Ab dem 3. Jahr darf Ihr Kind schon selbstständig putzen. Es sollte sich dazu in einem Spiegel sehen können und Sie selbst müssen jedes Mal gründlich nachputzen. Die Zahnbürste muss dem Lebensalter entsprechend einen kurzen Kopf und einen dicken Griff haben. Sprechen Sie uns an!

4. – 6. Lebensjahr

Ihr Kind putzt jetzt schon gut selbstständig. Die richtige systematische Putztechnik lernt es bei uns in der Zahnarztpraxis. Wir wollen gemeinsam erreichen, dass Kauflächen, Innen- und Außenflächen der Zähne gleich gut gereinigt werden. Sie als Eltern müssen Ihr Kind jedoch dabei beaufsichtigen und auch noch Nachputzen. Kinder dieser Altersgruppe können jetzt auch elektrische Kinderzahnbürsten benutzen. Damit macht das Zähneputzen besonders Spaß ! Zum Putzen verwendet man 2x täglich eine erbsengroße Menge fluoridhaltiger Kinderzahnpasta.

Schuleintritt

Ab jetzt kann eine fluoridhaltige Zahnpasta für Erwachsene genutzt werden, da die ersten bleibenden Zähne durchbrechen und ein Leben lang gesund bleiben sollen. Bei der sogenannten Individualprophylaxe in der Zahnarztpraxis werden 2x jährlich Zahnbeläge angefärbt und die Kinder erhalten eine individuelle Anleitung zum Zähneputzen. Anschließend wird ein Fluoridlack zum Kariesschutz auf die Zähne aufgetragen. Wird diese Maßnahme bis zum 18. Lebensjahr zweimal jährlich wahrgenommen, haben wir gute Chancen auf ein kariesfreies Gebiss. Stellen Sie Ihr Kind regelmäßig in der Zahnarztpraxis vor, denn so werden angst- und stressfreie Besuche beim Zahnarzt zur Regel.

Fluoride für Kinder

Die Zahnkaries bei Kindern und Jugendlichen ist in den letzten Jahren enorm zurückgegangen. Mehr als die Hälfte der 6-Jährigen haben heute naturgesunde Zähne. Verbesserte Mundhygiene, gesundheitsbewusstes Ernährungsverhalten und die verbreitete Nutzung von Fluoriden haben zu diesem Erfolg beigetragen.

Fluoride sind Spurenelemente, die den Zahnschmelz härten und die Zähne gegen einen Säureangriff der Bakterien widerstandfähiger machen. Deshalb setzen wir Fluoride prophylaktisch zum Schutz vor Karies ein. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, Kinder (und Erwachsene) mit Fluoriden zu versorgen. Bis vor einigen Jahren wurden Kindern und Jugendlichen generell Fluoridtabletten zur Kariesvorsorge gegeben. Neuere Empfehlungen wissenschaftlicher Organisationen berücksichtigen, dass Fluoride vor allem durch direkten Kontakt mit der Schmelzoberfläche der Zähne (lokal) wirken. Deshalb wird heute die lokale Prophylaxe bevorzugt: fluoridiertes Speisesalz, Zahnpasta, Fluoridlack, Fluoridgele oder –lösungen.

Fluoridiertes Speisesalz

Seit einigen Jahren gibt es fluoridiertes Speisesalz. Es wird heute bereits in der Hälfte aller Haushalte eingesetzt, denn fluoridiertes Speisesalz im Essen hat eine vor Karies schützende Wirkung.

Fluoridlack

Bei besonderer Kariesgefährdung kann der Zahnarzt Fluoridlack auf die Zahnoberfläche des Kindes auftragen. Das hemmt die Kariesentstehung und fördert die Reparatur beginnender Kariesschäden.

Gele und Mundspülungen

Auch die höher dosierten Fluoridgele und –lösungen schützen den Zahn vor Karies. Ihr Einsatz kommt bei erhöhter Kariesgefahr in Betracht oder wenn nach zahnärztlicher Behandlung ein besonderer kurzfristiger Schutz der Zähne erforderlich ist. Die häusliche Anwendung von Fluoridgelen und –lösungen sollte bei Kindern erst vom Schulalter an erfolgen.

Fluoridtabletten

Kleinkinder erhalten in den ersten beiden Lebensjahren in der Regel eine kombinierte Rachitis- /Kariesprophylaxe durch den Kinderarzt. Ob danach weiter Fluoridtabletten gegeben werden sollen, bespricht man am besten mit dem Zahnarzt. Entscheidend ist eine genaue Ermittlung der individuellen täglichen Fluoridquellen. Erst wenn feststeht, wieviel Fluorid täglich z.B. durch Trinkwasser, Speisesalz und Zahnpasta aufgenommen wird, kann über eine zusätzliche Gabe von Fluoriden entschieden werden.

Welche Rolle spielt eine gesunde Ernährung?

Wenn die Ernährung des Kindes im ersten Lebensjahr auf Breimahlzeiten umgestellt wird, muss das Kind zusätzlich trinken. Geben Sie Wasser oder ungesüßten Tee, zuckerhaltige Getränke schaden den Zähnen. Kinder wie Erwachsene mögen Süßes. Entscheidend ist jedoch nicht der vollständige Verzicht auf Süßigkeiten, sondern die Häufigkeit des Verzehrs von Zucker und die Verweildauer von Süßem im Mund. Daher gilt: Jedes Kind darf einmal am Tag Süßes essen, jedoch nicht viele kleine Portionen und nicht über den ganzen Tag verteilt.

Fissurenversiegelung

Zähne mit zerklüfteter Oberfläche sind besonders kariesgefährdet. In ihren Rillen und Vertiefungen, den sogenannten Fissuren, sammeln sich oft Bakterien. Eine Versiegelung der Fissuren kann das Eindringen der Bakterien und damit die Kariesanfälligkeit der Zähne für viele Jahre erheblich mindern. Sie kennen es: Während sich die glatten Zahnflächen in der Regel leicht putzen lassen, sorgt die unregelmäßige Struktur der Kauflächen öfter für Probleme. Selbst bei guter Mundhygiene kann es vorkommen, dass Essensreste und kariesfördernde Bakterien in den Zahnvertiefungen bleiben. Besonders bei Kindern sind diese Bereiche kariesgefährdet. Deshalb sollten stark zerklüftete Zähne auch möglichst frühzeitig versiegelt werden. Die Versiegelung der Fissuren erfolgt mit einem lichthärtenden fließfähigen Kunststoffmaterial. Zuvor wird der Zahn mit Wasser gründlich gereinigt. Bohren ist nicht erforderlich, so dass das Versiegeln ein schmerzfreies Erlebnis ist. Die Kosten der Versiegelung werden bei den bleibenden großen Backenzähnen von Ihrer Krankenkasse übernommen.

Kontrolluntersuchungen

Versiegelungen halten circa 7 – 10 Jahre. Einen ausreichenden Schutz vor Karies bieten sie aber nur, solange sie intakt sind. Es kann vorkommen, dass Versiegelungen ganz oder teilweise abplatzen. Wenn dies geschieht, dann meist in den ersten 4 bis 6 Monaten nach der Behandlung. Deshalb sollte die erste Nachuntersuchung rechtzeitig erfolgen, denn hier können sie leicht ergänzt werden. Weitere regelmäßige Kontrollen sollten in Absprache mit dem Zahnarzt erfolgen.

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